Was ist Deckungsbeitrag? Einfach erklärt
Der Deckungsbeitrag ist das, was vom Erlös übrig bleibt, wenn du die direkt zurechenbaren (variablen) Kosten abziehst. Er deckt die Gemeinkosten und bringt den Gewinn. Er zeigt dir, was ein Auftrag zum Ergebnis beiträgt.
In der Praxis
Der Deckungsbeitrag ist die wichtigste Zahl, wenn du Aufträge auswählst. Solange er positiv ist, trägt der Auftrag zu deinen fixen Kosten bei. Bei schwacher Auslastung kann ein Auftrag auch unter den Vollkosten sinnvoll sein, solange der Deckungsbeitrag positiv bleibt.
Beispiel
Ein Auftrag erlöst 10.000 Euro. Lohn, Material und Geräte kosten direkt 7.000 Euro. Der Deckungsbeitrag beträgt 3.000 Euro (30 %) und deckt Gemeinkosten und Gewinn.