Was ist Mahnung und Verzugszinsen? Einfach erklärt
Mit der Mahnung forderst du den Kunden auf, eine fällige Zahlung zu leisten. Kommt er in Verzug, kannst du Verzugszinsen verlangen. Zwischen Unternehmen (B2B) sind das in Österreich gesetzlich 9,2 Prozentpunkte über dem Basiszinssatz.
In der Praxis
Wer konsequent mahnt, hält sein Geld im Betrieb. Ist ein Datum als Fälligkeit vereinbart, tritt der Verzug nach Ablauf auch ohne Mahnung ein. Neben den Verzugszinsen kannst du im B2B 40 Euro pauschal für Betreibungskosten und dazu Mahnspesen verlangen.
Beispiel
Liegt der Basiszinssatz bei etwa 3,88 %, betragen die Verzugszinsen im B2B 13,08 % pro Jahr. Auf eine offene Forderung von 20.000 Euro sind das rund 2.616 Euro im Jahr.