Was ist Deckungsrücklass? Einfach erklärt
Der Deckungsrücklass ist ein Sicherheitseinbehalt von jeder Abschlagsrechnung während der Bauzeit. Er sichert den Kunden gegen Überzahlung und mangelhafte Leistung ab und kommt meist mit der Schlussrechnung zur Auszahlung. Nach ÖNORM B 2110 sind es meist 5 bis 10 Prozent.
In der Praxis
Der Deckungsrücklass drückt eine Zeit lang dein Geld, weil von jeder Abschlagszahlung ein Teil hängen bleibt. Meist kannst du ihn durch eine Bankgarantie ablösen, dann fließt der Betrag. Anders als der Haftrücklass endet er mit der Schlussrechnung und nicht erst nach der Gewährleistung.
Beispiel
Bei Abschlagszahlungen von insgesamt 100.000 Euro und 5 % Deckungsrücklass bleiben während der Bauzeit 5.000 Euro einbehalten. Mit der Schlussrechnung gibt der Kunde sie frei.